Blog: Project on Tour: Taking Our Research on the Road
by Dr Professor Natalie Braber
Published on 5 October 2026
Categories: Research; School of Social Sciences;
Over the past year, we have been taking our project Linguistic Practices of Mining Communities on the road. From the UK to South Africa, we've presented our research at a range of conferences, sharing insights into the language, stories and cultural heritage of mining communities. These events have given us opportunities not only to showcase our work, but also to meet researchers with similar interests and reflect on why mining language continues to matter today.
During our presentations, we’ve been able to present some of our initial findings out the dialect and regional language used by coal miners in both the East Midlands and the Ruhr Area in Germany. We’ve looked at specific vocabulary used at work and how language is used to show the strong sense of camaraderie among the miners. Much of this came out in the stories during the interviews and tours we have been carrying out. We’ve also looked at changes after pit closures, the ways we have of involving local communities in our research, as well issues around masculinity and diversity.
We’ve presented our work at conferences focused on sociolinguistics, community engagement, applied linguistics, linguistic landscapes and industrial heritage. These events brought together people from a wide range of disciplines and backgrounds, allowing us to showcase our work while learning from others working in similar areas. Highlights included presenting at the Sociolinguistics Symposium in East London, South Africa and at the Linguistic Landscape conference in Limerick, Ireland – even though it poured throughout our entire visit!
At all of our papers, we were delighted to receive really positive feedback about our project and findings and others attending the conferences commented so enthusiastically on being able to listen to short extracts of our interviews which brought the miners’ words to life. Many discussions highlighted the importance of documenting these linguistic traditions before they disappear, while also recognising their continuing presence in former mining areas today.
As the project moves into its next phase and we finalise all our data collection, the conversations we've had across the globe will continue to inform our work. We're grateful to everyone who attended our talks, asked questions and shared their own experiences. While conference season may be slowing down with the start of the new academic term, the ideas and connections generated along the way will continue to shape the project for the months to come. We will continue sharing our findings and learning from others so keep following our blogs!
German-language version / deutsche Sprachversion
by Professor Natalie Braber
Im vergangenen Jahr waren wir mit unserem Projekt „Linguistic Practices of Mining Communities“ auf verschiedenen internationalen Konferenzen vertreten. Unsere Reisen führten uns von Großbritannien über Irland bis nach Südafrika. Dort stellten wir erste Ergebnisse unserer Forschung zur Sprache, Geschichte und zum kulturellen Erbe von Bergbaugemeinschaften vor. Die Konferenzen boten zugleich Gelegenheit, unsere bisherigen Beobachtungen mit Forschenden aus unterschiedlichen Disziplinen zu diskutieren und sie in einen größeren wissenschaftlichen Zusammenhang einzuordnen.
Im Mittelpunkt unserer Vorträge standen erste Ergebnisse zu Dialekt und Regionalsprache in den Bergbauregionen der East Midlands und des Ruhrgebiets. Ein Schwerpunkt lag auf dem bergbauspezifischen Wortschatz und der Frage, welche Bedeutung Sprache für Gemeinschaft und Zugehörigkeit unter Bergleuten hat. Eine wichtige Grundlage hierfür bilden die Erzählungen, die wir im Rahmen unserer Interviews und Museumsführungen der Bergleute erhoben haben. Sie zeigen, wie eng sprachliche Praktiken mit der gemeinsamen Arbeitswelt, regionalen Erfahrungen und der Zugehörigkeit zur Bergbaugemeinschaft verbunden sind. Darüber hinaus befassten sich unsere Vorträge mit sprachlichen und gesellschaftlichen Veränderungen nach den Zechenschließungen, der Einbindung lokaler Gemeinschaften in den Forschungsprozess sowie mit Fragen zu Männlichkeit und Diversität im Bergbau.
Die thematische Bandbreite der Konferenzen reichte von Soziolinguistik und angewandter Linguistik über Linguistic Landscapes und gesellschaftliches Engagement bis hin zum industriellen Kulturerbe. Dadurch konnten wir unser Projekt in unterschiedlichen fachlichen Kontexten vorstellen und mit Forschenden aus anderen Disziplinen diskutieren. Zu den Highlights gehörten unter anderem das Sociolinguistics Symposium in East London, Südafrika, und die Linguistic-Landscape-Konferenz in Limerick, Irland – auch wenn es während unseres gesamten Aufenthalts in Limerick wie aus Eimern geschüttet hat!
Bei all unseren Vorträgen haben wir uns sehr über das ausgesprochen positive Feedback zu unserem Projekt und unseren Ergebnissen gefreut. Auf besonderes Interesse stießen die kurzen Ausschnitte aus den Interviews, die wir in unseren Vorträgen vorgespielt haben. Sie ermöglichten es, die sprachlichen Praktiken der ehemaligen Bergleute nicht nur anhand unserer Analysen zu beschreiben, sondern auch mit konkreten Beispiele hörbar zu machen. In vielen Diskussionen wurde hervorgehoben, wie wichtig es ist, diese sprachlichen Traditionen zu dokumentieren, bevor sie verschwinden. Dabei zeigte sich auch, dass die Sprache des Bergbaus keineswegs ausschließlich der Vergangenheit angehört.
Während das Projekt nun in die nächste Phase übergeht und wir unsere Datenerhebung abschließen, werden die Diskussionen, die wir auf den verschiedenen internationalen Konferenzen geführt haben, in unsere Arbeit weiterhin einfließen. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Vorträge besucht, Fragen gestellt und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Auch wenn die Konferenzsaison mit Beginn des neuen Semesters langsam zu Ende geht, werden die dabei entstandenen Ideen und Kontakte das Projekt in den kommenden Monaten auch künftig bereichern. Über die nächsten Schritte und weitere Ergebnisse unserer Forschung werden wir wieder berichten: Also folgt auch weiterhin unserem Blog!